»Ich nicht!« Und der Junge kriegt einen Stoß, daß er zurückfliegt und sich auf seinen tiefsten Körperteil setzt, zum unendlichen Gaudium aller derer, die das mit angesehen haben.
»Ja, aber – aber –« – damit rappelt sich der dumme Peter wieder auf – »warum fahren wir denn nicht mit dem Zug?« – Er sieht die andern Jungen und tritt schnell zu ihnen hinüber.
»Jetzt will ich’s dir sagen!« erklärt ihm Doktor Fuchs bedächtig. »Siehst du, der Zug da kommt von Potsdam und ist jedenfalls schon leidlich voll. Eigentlich aber müßte ich jeden von euch in einen Wagen besonders stecken; da das nicht geht, so wollen wir versuchen, alle zusammen in einen Wagen allein zu kommen. Solltet ihr aber doch mit andern Personen zusammenfahren müssen, Jungs, so bitte ich mir aus, daß ihr euch anständig haltet und nicht unnütz Radau macht. Kommt’s zum Streit und zur Beschwerde, so habt ihr immer unrecht, und das Publikum kriegt Recht! Merkt euch das!«
»Herr Doktor, jetzt fährt der Zug!«
»Gut, dann los! Bis zum zweiten Bahnsteig!« –
Dort rückt der Zug bald vor, und Doktor Fuchs hat Zeit, seine Jungen unterzubringen. Aber diese Jungen, die eben noch sanft wie die Lämmer auf dem Bahnsteig standen, die sind auf einmal wie die Wilden, als sich die Wagentür vor ihnen öffnet. Und als sie erst drin sind, da hebt ein Konzert an!
Draußen gehen einige andere Passagiere verwundert und schaudernd an dem Wagen vorüber.
»Immer feste Radau machen!« fährt Hagen im vordersten Abteil wie ein Rasender herum. »Immer feste! Dann kommt keiner mehr rein!«
Nur Doktor Fuchs segelt auf einmal von hinten her vor. »Donnerwetter, Jungs! Jetzt haltet mal gefälligst den Mund! Wenn keiner mehr einsteigt und wir sind in Fahrt, dann dürft ihr singen und schreien, so viel ihr wollt. Wo ist unser Feldwebel?«
»Hier!« – Aus der einen Ecke taucht Doef empor.