Hannoversches Sonntagsblatt.

… Ich habe »Auf der Wildbahn« gelesen, von Anfang bis zu Ende, mit stiller Freude und wachsendem Frohgefühl. Das ist ja ein wunderbar schönes Buch.

Drei Jungen, wackere, prächtige Jungen, oder richtiger Jünglinge sind es, die während der Ferien und oft auch an den Sonntagen Stadt- und Schulluft hinter sich lassen, um ein benachbartes, wald- und wasserreiches Landgut aufzusuchen. Wie sie nun da unter Führung eines wackeren Weidmannes, einer herrlichen Idealgestalt, eines Helfers in allen Nöten – ach, und sie geraten in mancherlei Not – die Natur kennen und lieben lernen, wie sie sie belauschen in ihrer geheimnisvollen stillen Tätigkeit, wie ihr wunderbares Leben ihnen offenbar wird, wie sie durch mancherlei kleine, frohe Abenteuer, viele heitere Jagderlebnisse, Wanderungen und Fahrten immer mehr mit dem Walde verwachsen, wie er im erwachenden Lenzesleben, in seiner Sommerpracht, im Herbstrauschen und im Winterzauber immer den gleichen Reiz auf sie ausübt, wie das alles nun so allmählich in ihr Herz wächst und sie an Körper und Geist gesund und stark und groß und frei macht – das ist alles so einfach, so schön, so natürlich, mit so liebenswürdigem Humor erzählt, daß man sich gar nicht davon losreißen kann.

Hermann Brandstädter,
Verf. von »Wie Friedel eine Heimat fand«, »Erichs Ferien« usw.

… Ich möchte den Knaben oder jungen Mann kennen lernen, dem das Buch nicht gefällt … Ganz aus dem Geiste eines geweckten Knaben geschrieben, zählt die Jugendschrift zu den besten, die mir seit Jahren zur Kritik vorgelegen haben …

Franz Woenig, Lit.-Kritiker des »Leipziger Tageblatt«.

Homers Ilias.

Neue metrische Übersetzung von Professor Hans Georg Meyer.

Mit 24 Kopfleisten von Hans Krause.