„Mein Sohn Walter, stud. jur.“, stellte der Forstmeister ihn vor. Eine Wolke des Unmuts lag auf seiner Stirn. „Ruf uns mal den Grinda her, ich habe mit ihm zu sprechen.“

Der junge Mann verschwand.

Bald darauf trat der Gastwirt ein und begrüßte seine Gäste durch eine leichte Verbeugung. „Was steht zu Diensten?“

Der Forstmeister reichte ihm die Hand. „Erst sorg’ man für Grog, für dich auch einen, und dann setz’ dich zu uns. Ich möchte dir etwas von deinen Künsten abfragen.“

Der Krugwirt, ein starker Mann mit glattrasiertem Gesicht, kniff verschmitzt lachend ein Auge zu. „Das wird dir wohl nicht gelingen, Forstmeister.“

„Weshalb denn nicht?“

„Es sind mir zuviel Ohren da.“

„Würden Sie mir und dem Herrn Forstmeister Auskunft geben“, fiel der Major ein.

Grinda hob die Hand und rieb den Daumen am Zeigefinger.

„Das soll kein Hindernis sein“, antwortete der Major kühl auf die Handbewegung. Auf seinen Wink verließen die anderen Offiziere das Zimmer. Draußen zwischen den Bäumen standen einige Tische, und bei dem warmen Sonnenschein konnte man bei einem Glas Grog auch im Freien sitzen. Bald darauf trat die Nichte Grindas mit den Gläsern ein. Ein zierliches Mädel mit blanken Augen und schwarzem Wuschelhaar. Sie grüßte mit einem tiefen Knicks und entfernte sich.