Wer im Jahr 1834 nicht verdirbt,
Wer im Jahr 1835[7] nicht stirbt,
Wer im Jahr 1836 nicht wird todtgeschlagen,
Der hat im Jahr 1837 von Glück zu sagen.
(Kurz und bündig!)
In England sah ich einen Knaben, den bekannten Thelluson, von dem es heißt, daß er einst der Erbe von zehn oder gar zwanzig Millionen Pfund Sterling seyn werde. Glücklicher Sterblicher! — Denn so viel Geld zu besitzen, ist ein ungeheures Glück.[8] Nichts lächerlicher, beschränkter, als wenn irgend ein spießbürgerlicher Philister sagt: Ich würde in die größte Verlegenheit gerathen, was ich mit so vielem Gelde anfangen sollte. O ihr phantasielosen Menschen! Hätte mir es der Himmel doch beschieden, wie schnell wäre ich mit dem Plane der Anwendung und mit dem Capitale selbst fertig; denn nur mit solchem Vermögen, das in den Schranken des Gewöhnlichen bleibt, geziemt sich Sparsamkeit, mit einem so außerordentlichen muß man sich dem allgemeinen Besten opfern.
Ich würde zwar keinen Luxus damit treiben, das wäre alltäglich, selbst Almosen würde ich ganz so, wie ich es jetzt zu thun gewohnt bin, nur den wirklich Hülflosen umsonst geben, den Andern allein für Arbeit — beiläufig gesagt: die einzige wahrhaft wohlthuende Barmherzigkeit. Schulen — dafür mag der Staat sorgen; es gehen ohnedem schon zu Viele in die Schule, und erhalten dort mehr Nahrung als sie in der Regel zu verdauen im Stande sind. Kirchen zu bauen, ist zwar jetzt wieder sehr beliebt, aber wir haben deren auch schon genug, und die stete Vermehrung dieser Tempel in unsrem Lande scheint mir überhaupt zum wahren Nutzen der Religion gerade so viel beizutragen, als das vierte Thor, welches die Schildaer erbauten, um ihre Zolleinnahme zu erhöhen.
Aus demselben Grunde will ich keine Heiden bekehren.... aber, fragt Ihr endlich ungeduldig: was willst Du denn thun? — O Kleinigkeiten, angenehme whyms, nur von etwas colossaler Dimension.
Also zuerst würde ich aus der höchsten der Aiguilles des Montblanc Napoleons Statue ausarbeiten lassen. Ihr seht, dabei würden schon verschiedene Millionen schwinden, und die Welt hätte fortwährend ein kleines Angedenken an den Riesengeist, das vielleicht so lange stünde, als sie selbst, oder gar ewig; denn mein Freund Nürnberger hat mich kürzlich erst belehrt, es sey nunmehr erwiesen, daß das Weltall in seiner jetzigen Form ewig verbleiben werde und kein Princip der Umwälzung darin möglich sey. — Was die Menschen nicht Alles zu beweisen verstehen! Wahrlich, der liebe Gott wird einstens noch selbst bei ihnen in die Schule gehen müssen, um zu erfahren, wer er eigentlich sey, und wie er die Welt erschaffen habe.