[19] Ein Freund, der diese Zeilen las, äußerte: „sie würden scharf recensirt werden, weil die Zeit blind oder taub, recht oder unrecht, keine Aristokratie mehr wolle.“

Auch ich will und wünsche das, was die Zeit will: möglichste Freiheit aller — aber, worin sie zu suchen und wie zu erlangen, darüber herrscht wahrlich noch eine eben so große Verwirrung der Begriffe, als über die wahre Bedeutung, welche dem Worte Aristokratie in heutiger Zeit gegeben werden sollte.

Ich werde in den letzten Theilen des vorliegenden Buches um die Erlaubniß bitten, mich über dieses Thema einmal recht weitläuftig auszusprechen. Wenigstens habe ich eine feste Ueberzeugung, in der ich nie wankend wurde, ohne deßhalb intolerant gegen die Meinungen Anderer zu seyn, und im Zeitalter der Girouetten ist dies schon ein kleiner Vorzug.

[20] Ich glaube bei allem dem, es ist doch nur die kleine englische Fregatte bei der Pfaueninsel, die mir plötzlich einen solchen maritimen Enthusiasmus einflößt! und dann: daß für das Diminutiv-Schiffchen unsere Havel dennoch immer zu seicht ist. Wie ärgerlich!

[21] Ein Buch, welches dies kraft- und macht- und lichtvoll befördern helfen wird, erscheint so eben. Es heißt:

Das wahre Bedürfniss der Kirche Christi.

Dargestellt vom ehemaligen Hofprediger und Superint. substit. zu Muskau J. G. Petrick. Stuttgard. Hallberger.

[22] Der junge Baumgärtner in Leipzig giebt jetzt ein Repertorium aller in den preußischen Staaten geltenden Gesetze heraus, und rechnet auf 20–30 Bände, sowie auf einen Zeitraum von 20 Jahren, ehe die Revision dieser Gesetze beendigt, und das Werk dadurch unnütz wird.

[23] Deßhalb sind auch seitdem die Pudel aus Verzweiflung auf’s Theater gegangen.

[24] Man hat mich später versichert, daß derselbe Russe in Folge der letzten Insurrection in Petersburg dennoch wirklich, und zwar am Galgen gehangen worden sey.