„Gehen wir!“ sagte Sossimoff und winkte Rasumichin.
„Erlaube, kann man ihn denn so lassen?“
„Gehen wir,“ bestand Sossimoff und ging hinaus.
Rasumichin sann nach und lief dann hinaus, ihn einzuholen.
„Es könnte schlimmer werden, wenn wir nicht gehorcht hätten,“ sagte Sossimoff, schon auf der Treppe. „Man darf ihn nicht reizen ...“
„Was ist mit ihm?“
„Wenn ihm bloß etwas Glückliches widerfahren wollte, das wäre gut. Vorhin war er bei Kräften ... Weißt du, er hat etwas auf dem Herzen. Etwas Starkes, Bedrückendes ... Das fürchte ich sehr!“
„Ja, vielleicht ist es dieser Herr Peter Petrowitsch! Aus dem Gespräche konnte man entnehmen, daß er seine Schwester heiraten will, und daß Rodja darüber kurz vor der Krankheit einen Brief erhalten hat ...“
„Ja; der Teufel hat ihn jetzt hergeführt; vielleicht hat er die ganze Sache verdorben. Hast du aber gemerkt, daß er gegen alles gleichgültig ist, über alles schweigt, außer den einen Punkt, wo er aus sich herausgeht – den Mord ...“
„Ja, ja!“ bestätigte Rasumichin. „Ich habe es sehr gut gemerkt. Er interessiert sich dafür, gerät in Aufregung. Man hat ihn am Tage, als er krank wurde, in dem Polizeibureau damit erschreckt; er fiel in Ohnmacht.“