„Mir schwindelt ein wenig der Kopf, aber das ist es nicht, mir ist so traurig, so traurig ... wie jener Frau ... es ist wahr! Sieh, was ist das? Sieh! Sieh!“
„Was denn?“
„Siehst du denn nicht? Siehst du nicht, in meinem Zimmer ist Licht! Durch die Ritze ...“
Sie standen schon auf dem letzten Treppenabsatz, neben der Türe zu der Wirtin Wohnung; man konnte wirklich von unten aus sehen, daß Raskolnikoffs Kammer erleuchtet war.
„Sonderbar! Es ist vielleicht Nastasja,“ bemerkte Rasumichin.
„Sie ist niemals um diese Zeit bei mir, und außerdem schläft sie schon längst, doch ... mir ist es einerlei. Lebe wohl!“
„Was ist dir? Ich begleite dich doch, wir gehen beide hinein!“
„Ich weiß, daß wir zusammen hineingehen werden, aber ich will hier deine Hand drücken und hier von dir Abschied nehmen. Da, gib mir die Hand, lebwohl!“
„Was ist dir, Rodja?“
„Nichts ... komm, wir gehen ... du wirst Zeuge sein ...“