Rasumichin war auf dem Wege zu Porphyri in besonders aufgeregtem Zustande.

„Das ist prächtig, Bruder,“ wiederholte er ein paarmal, „und ich freue mich! Ich freue mich!“

„Ja, worüber freut er sich?“ dachte Raskolnikoff.

„Ich wußte gar nicht, daß du auch bei der Alten versetzt hast. Und ... und ... ist es lange her? Das heißt, warst du vor längerer Zeit bei ihr?“

„Wie naiv und dumm er ist!“

„Wann? ...“ Raskolnikoff blieb stehen und besann sich: „Ja, drei Tage vielleicht vor ihrem Tode war ich dort. Übrigens, ich gehe doch nicht jetzt hin, um die Sachen auszulösen,“ sagte er hastig und wie besorgt um seine Sachen, „ich habe ja wieder bloß einen einzigen Rubel in Silber ... infolge des gestrigen verfluchten Fieberanfalls ...“

Den Fieberanfall betonte er besonders.

„Nun, ja, ja, ja,“ bestätigte Rasumichin eilig, „also darum auch hat dich ... er damals überrascht ... und weißt du, du hast auch im Fieber von allerhand Ringen und Ketten immer phantasiert! ... Nun, ja, ja ... Das ist klar, alles ist jetzt klar.“

„Also doch! Wie dieser Gedanke bei ihnen sich festgesetzt hat! Dieser da, dieser Mensch ließe sich für mich ans Kreuz schlagen, und er ist doch froh, daß es sich geklärt hat, warum ich im Fieber von Ringen redete! Wie tief es bei ihnen allen wurzelt! ...“

„Werden wir ihn auch antreffen?“ fragte er laut.