„Oder einfacher und verständlicher gesagt, – in einem kranken Zustande.“

„Ja, einfacher und verständ... ja, sie ist krank.“

„Nicht wahr, das stimmt. Aus dem Gefühle der Humanität, und ... und sozusagen, des Mitleides möchte ich meinerseits, ihr unvermeidliches und unglückliches Schicksal voraussehend, irgendwie ihr nützlich sein. Es scheint mir, daß die ganze arme Familie jetzt auf Ihnen allein lastet.“

„Erlauben Sie mir zu fragen,“ – stand Ssonja plötzlich auf, – „was haben Sie ihr gestern von der Möglichkeit einer Pension gesagt? Sie sagte mir, daß Sie es übernommen hätten, ihr eine Pension zu bewirken. Ist das wahr?“

„Keineswegs, und sogar in gewisser Beziehung ein Unsinn. Ich habe nur von einer einmaligen Unterstützung, als der Witwe eines im Dienste gestorbenen Beamten, erwähnt, – wenn Protektion da sei, – aber wie mir scheint, hat Ihr verstorbener Vater nicht nur die gesetzliche Frist nicht ausgedient, sondern hatte in der letzten Zeit gar nicht im staatlichen Dienste gestanden. Mit einem Worte, es konnte Hoffnung, wenn auch eine ziemlich zweifelhafte, da sein, denn im Grunde genommen, gibt es in diesem Falle keine Rechte auf eine Unterstützung, sondern im Gegenteil ... So, sie dachte schon an eine Pension, he–he–he! Eine flinke Dame!“

„Ja, an eine Pension ... Sie ist leichtgläubig und gut, und aus Güte glaubt sie alles und ... und ... sie hat so einen Verstand ... Ja ... entschuldigen Sie,“ – sagte Ssonja und stand wieder auf, um fortzugehen.

„Erlauben Sie, Sie haben mich nicht zu Ende gehört.“

„Ja, ich habe nicht zu Ende gehört,“ – murmelte Ssonja.

„Also, setzen Sie sich.“

Ssonja wurde furchtbar verlegen und setzte sich, zum dritten Male.