Raskolnikoff ließ sich auf den Stuhl nieder, wandte aber die Augen von dem Gesichte des äußerst unangenehm überraschten Ilja Petrowitsch nicht ab. Beide blickten eine Minute lang einander an und warteten. Das Wasser wurde gebracht.

„Ich habe ...“ begann Raskolnikoff.

„Trinken Sie Wasser.“

Raskolnikoff wehrte mit der Hand das Wasser ab und sagte leise mit Pausen, aber deutlich:

Ich habe damals die alte Beamtenwitwe ... und ihre Schwester Lisaweta ... mit dem Beile erschlagen ... und beraubt.

Ilja Petrowitsch öffnete den Mund vor Staunen. Von allen Seiten kamen die Menschen gelaufen.

Raskolnikoff wiederholte sein Geständnis.

Epilog

I.

Sibirien. Am Ufer eines breiten, öden Flusses steht eine Stadt, eine von den administrativen Zentren Rußlands; in der Stadt befindet sich eine Festung, in der Festung ein Gefängnis. Im Gefängnisse sitzt schon neun Monate der Zwangsarbeiter der zweiten Kategorie Rodion Raskolnikoff. Seit dem Tage seiner Tat sind fast anderthalb Jahre vergangen.