„Tut nichts!“ – sagte Ilja Petrowitsch sehr eigentümlich.

Nikodim Fomitsch wollte noch etwas hinzufügen, schwieg aber, als er den Sekretär anblickte, der ihn auch sehr aufmerksam ansah. Plötzlich schwiegen alle. Es war merkwürdig.

„Nun gut!“ – schloß Ilja Petrowitsch.

„Wir halten Sie nicht auf.“

Raskolnikoff ging hinaus. Er konnte noch hören, wie nach seinem Fortgange plötzlich ein lebhaftes Gespräch begann, in dem am lautesten die fragende Stimme von Nikodim Fomitsch hervortrat ... Auf der Straße kam er ganz zu sich.

„Eine Haussuchung, Haussuchung, sie werden sofort bei mir suchen!“ – wiederholte er vor sich hin, indem er sich beeilte nach Hause zu kommen. – „Räuber! Sie haben Verdacht!“

Wieder erfaßte ihn vom Kopf bis zu Füßen die Angst von vorhin.

II.

„Wie, wenn die Haussuchung schon vorgenommen ist? Wie, wenn ich sie jetzt schon bei mir antreffe?“

Aber da ist er schon in seinem Zimmer. Nichts und niemand; niemand war dagewesen. Sogar Nastasja hat nichts angerührt. Aber, mein Gott! Wie konnte er nur vorhin alle diese Sachen in dem Loche liegen lassen?