„Ja, was brauchst du denn, zum Teufel?“ rief von oben Rasumichin.

Der ging jedoch schweigend hinunter.

„He, du! Wo wohnst du?“

Es erfolgte keine Antwort.

„Na, so hol dich der Teu–fel!“ ...

Raskolnikoff war schon auf der Straße angelangt.

Auf der Nikolaibrücke passierte es ihm, daß er infolge eines für ihn sehr unangenehmen Zwischenfalles wieder zur völligen Besinnung kam. Der Kutscher einer Privatequipage hatte ihm einen starken Peitschenhieb über den Rücken versetzt, weil er beinahe unter die Pferde geraten war, trotzdem er ihn einigemal angerufen hatte. Der Peitschenhieb verursachte eine solche Wut in ihm, daß er bis ans Geländer sprang – (es war unklar, warum er in der Mitte der Brücke, auf dem Fahrweg, ging) und mit den Zähnen knirschte. Ringsherum erklang lautes Lachen.

„Geschieht ihm recht!“

„Ist wahrscheinlich ein Spitzbube.“

„Selbstverständlich, stellt sich betrunken, kriecht absichtlich unter die Räder, und unsereiner muß es verantworten.“