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„Ich gebe es nicht, weil das niemand von mir verlangt, und selbst wenn ich’s wollte, so darf ich es nicht fortgeben ... und es ist ja auch niemand da, dem ich’s geben könnte.“

„Gib es diesem Bauer, er wird es nicht ablehnen.“

„Ja, aber wie geb’ ich es ihm denn? Soll ich etwa zu ihm gehen und einen Kaufkontrakt mit ihm abschließen?“

„Das weiß ich nicht. Wenn du jedoch überzeugt bist, daß du kein Recht hast ...“

„Ich bin durchaus nicht überzeugt! Im Gegenteil, ich fühle, daß ich nicht das Recht habe, mein Gut fortzugeben, daß ich Pflichten meinem Lande und meiner Familie gegenüber habe!“

„Nein, erlaube; wenn du aber diese Ungleichheit ungerecht findest, warum handelst du dann nicht so ...“

„Ich handle doch so, aber nur negativ, in dem Sinne, daß ich mich nicht bemühen werde, diesen Unterschied, der zwischen mir und ihm besteht, noch zu vergrößern.“

„Nein, verzeih, aber das ist paradox ...“

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