„Sie hatten recht, Afanassij Iwanowitsch, das Spiel ist sehr langweilig, wir wollen es abbrechen,“ sagte Nastassja Filippowna in wegwerfendem Tone. „Ich werde nur noch erzählen, was ich versprochen habe, und dann können wir gehen und Karten spielen ...“
„Aber zuerst unbedingt das Versprochene!“ sagte der General galant.
„Fürst,“ wandte sich plötzlich und ganz unerwartet Nastassja Filippowna schroff an Myschkin, „meine beiden alten Freunde da, der General und Afanassij Iwanowitsch, wollen mich durchaus verheiraten. Sagen Sie mir nun, was Sie für richtiger halten: soll ich heiraten oder soll ich nicht heiraten? Was Sie sagen, das werde ich tun.“
Tozkij erbleichte und die Miene des Generals erstarrte. Alle rissen die Augen auf und hoben die Köpfe. Ganjä wurde es eiskalt.
„Wen ... wen heiraten?“ fragte der Fürst mit stockender Stimme.
„Gawrila Ardalionytsch Iwolgin,“ antwortete Nastassja Filippowna schroff und fest – jede Silbe war deutlich zu vernehmen.
Alles schwieg. Der Fürst schien wie unter einer erdrückenden Last nach Worten zu ringen.
„N–nein! ... heiraten Sie nicht!“ stieß er endlich mit Mühe leise hervor, und er atmete tief.
„Schön, dabei bleibt es jetzt! Gawrila Ardalionytsch!“ wandte sie sich herrisch und gleichsam erhaben an Ganjä. „Sie haben die Entscheidung des Fürsten gehört? Nun, damit haben Sie auch meine Antwort. Und, bitte, jetzt die Angelegenheit ein für allemal als abgetan zu betrachten!“
„Nastassja Filippowna!“ stieß Tozkij mit zitternder Stimme hervor.