Rogoshin selbst stand und blickte mit einem starren, verständnislosen Lächeln drein.

„Fürst, lieber Junge, besinn’ dich!“ flüsterte der General ganz entsetzt dem Fürsten zu, indem er ihn, leise an ihn herantretend, am Ärmel zupfte.

Nastassja Filippowna hörte es und lachte hellauf.

„Nein, Exzellenz! Jetzt bin auch ich Fürstin, und Sie haben doch gehört, daß der Fürst mich nicht beleidigen lassen wird! Afanassij Iwanowitsch, so wünschen Sie mir doch Glück! Ich werde ja jetzt neben Ihrer Frau Gemahlin sitzen. Was meinen Sie, ist es nicht vorteilhaft, einen solchen Mann zu haben? Anderthalb Millionen und dazu noch Fürst, und dann noch, wie man sagt, ein Idiot, was will man mehr? Jetzt erst beginnt das wirkliche Leben! Rogoshin, du bist zu spät gekommen! Nimm dein schmutziges Geldpaket, ich heirate einen Fürsten und bin jetzt selbst reicher als du!“

Da begriff Rogoshin endlich, was geschehen war. Sein Gesicht verzerrte sich in unsäglichem Schmerz. Er hob die Arme und ein Stöhnen entrang sich seiner Brust.

„Tritt zurück!“ schrie er dem Fürsten zu.

Ringsum erscholl Gelächter.

„Damit du an seine Stelle treten kannst?“ fiel Darja Alexejewna siegesstolz ein. „Pfui so einer! Wie er das Geld auf den Tisch wirft, da sieht man gleich den Bauer. Der Fürst heiratet sie, du aber willst sie nur zur Schande haben!“

„Auch ich heirate sie! Auf der Stelle heirate ich sie, sogleich! Alles gebe ich hin! ...“

„Hört doch! Du bist ja wie ein Betrunkener in der Schenke. Vor die Tür setzen sollte man dich!“ sagte Darja Alexejewna unwillig.