„Nein, das ist dort geblieben.“
„Was Sie sagen? Ist’s möglich?“
„’s geht nicht: man müßte es aus der Wand herausbrechen ... zu fest, zu fest.“
„Aber vielleicht haben Sie hier auch so ein Schränkchen?“
„Sogar noch ein besseres, ein noch viel besseres, hab’s mitsamt der Datsche gekauft.“
„A–h! ... Wer war’s, den Sie vorhin nicht zu mir hereinlassen wollten? Vor etwa einer Stunde.“
„Das ... das war sozusagen der General. Allerdings: ich ließ ihn nicht zu Ihnen, das stimmt, und es ist auch besser so – es schickt sich nicht. Wissen Sie, Fürst, ich achte diesen Menschen sehr hoch, jawohl, er ist ... ist sozusagen ein durch und durch großartiger Mensch. Sie glauben mir nicht? Nun, Sie werden selbst sehen, aber wie gesagt, trotzdem – besser ist besser, und ich sage Ihnen: es ist besser, durchlauchtigster Fürst, Sie empfangen ihn nicht bei sich.“
„So, und weshalb denn das, wenn man fragen darf? Und weshalb stehen Sie jetzt wieder die ganze Zeit auf den Fußspitzen, Lebedeff, und weshalb nähern Sie sich mir jedesmal, als wollten Sie mir ein ungeheures Geheimnis mitteilen?“
„Gemein, gemein bin ich, ich fühl’s ja selbst,“ war Lebedeffs unerwartete Antwort, und reuig schlug er sich vor die Brust. „Wird aber der General nicht allzu gastfreundlich für Sie sein?“
„Allzu gastfreundlich?“