„Allerdings,“ antwortete der Fürst.

„Ich habe ihn kaum wiedererkannt. Er hat sich auffallend verändert, und zwar ... bedeutend zu seinem Vorteil.“

„Das freut mich sehr für ihn,“ sagte der Fürst.

„Er war sehr krank,“ bemerkte Warjä mit erfreutem Mitleid.

„Inwiefern zu seinem Vorteil verändert?“ fragte fast zornig und erschrocken die Generalin. „Wie kommst du darauf? Ich finde nichts Besseres. Was scheint dir denn jetzt an ihm besser?“

„Etwas Besseres als den ‚armen Ritter‘ gibt es überhaupt nicht!“ rief plötzlich Koljä, der die ganze Zeit hinter dem Stuhl Lisaweta Prokofjewnas gestanden hatte, pathetisch aus.

„Der Meinung bin auch ich,“ sagte Fürst Sch. lachend.

„Und ich gleichfalls,“ erklärte Adelaida.

„Was ist das für ein ‚armer Ritter‘?“ fragte die Generalin verständnislos und blickte ärgerlich die Sprechenden an. Als sie aber sah, daß Aglaja plötzlich rot wurde, fuhr sie ungehalten auf: „Welch ein Unsinn! Was ist denn das für ein ‚armer Ritter‘?“

„Ach, hat denn dieser Bengel, Ihr Liebling Nikolai Ardalionytsch, noch nicht genug Worte verdreht!“ lenkte Aglaja mit hochmütigem Unwillen ab.