„Das weiß ich nicht; davon habe ich keine Ahnung; wohl ein Scherz, denke ich.“

„Sehr angenehm, das plötzlich zu erfahren! Sollte sie es wirklich fertiggebracht haben, sich für dich zu interessieren? Hat dich doch selbst noch einen ‚Narren‘ und ‚Idioten‘ genannt.“

„Das hätten Sie mir auch nicht zu sagen brauchen,“ bemerkte der Fürst vorwurfsvoll, wenn auch sehr leise.

„Sei nicht bös. Sie ist ein eigenwilliges, verrücktes, verzogenes Mädchen, – liebt sie, so wird sie unbedingt vor den anderen über ihn herziehen und ihn verspotten; ich war genau so. Nur, bitte, triumphier’ deshalb noch nicht, mein Täubchen, noch ist sie nicht dein! Niemals werde ich das glauben! Ich sage es dir, damit du jetzt gleich deine Maßregeln ergreifen kannst. Hör’ mal, schwöre mir, daß du nicht mit jener verheiratet bist.“

„Lisaweta Prokofjewna! Was fällt Ihnen ein? Erbarmen Sie sich!“ Der Fürst sprang fast vom Stuhl auf.

„Aber fast hättest du sie doch geheiratet?“

„Fast hätte ich sie geheiratet,“ murmelte der Fürst, zu Boden blickend, und er senkte den Kopf tiefer.

„Was, bist du dann etwa in sie verliebt, wenn es so ist? Bist du jetzt ihretwegen hergekommen? Wegen jener?“

„Ich bin nicht deshalb hergekommen, um zu heiraten,“ antwortete der Fürst.

„Gibt es für dich etwas in der Welt, was dir heilig ist?“