Er lachte.

„Schade nur, daß Sie warten wollen, bis die da fortgehen,“ meinte nachdenklich der Fürst, „weiß Gott, wann das sein wird. Wäre es nicht besser, wenn wir jetzt in den Park gingen? Die da können wirklich warten. Ich werde mich entschuldigen.“

„Nein, nein, ich habe meine Gründe, jedem Verdacht ihrerseits zuvorzukommen, denn unter ihnen gibt es Leute, die sich sehr für unsere Beziehungen interessieren. Sie wissen das nicht, Fürst. Und es ist viel besser, daß sie nichts Auffälliges in unseren Beziehungen bemerken – verstehen Sie? Sie werden in zwei Stunden fortgehen, ich werde Sie dann nur zwanzig Minuten, vielleicht eine halbe Stunde in Anspruch nehmen.“

„Wie Sie wünschen, bitte; ich werde sehr froh darüber sein, und für Ihre guten Worte und für Ihre Freundschaftsversicherung danke ich Ihnen noch besonders. Entschuldigen Sie, daß ich heute zerstreut bin, ich kann in diesem Moment nicht so aufmerksam sein, wie –“

„Ich sehe, ich sehe es,“ lächelte Jewgenij Pawlowitsch etwas ironisch. Er war überhaupt recht lachlustig diesen Abend.

„Was sehen Sie?“ beeilte sich der Fürst zu fragen.

„Und Sie ahnen gar nicht, lieber Fürst,“ versetzte immer noch lachend Jewgenij Pawlowitsch, ohne direkt auf die Frage des Fürsten zu antworten, „Sie ahnen gar nicht, daß ich einfach gekommen bin, um Sie zu betrügen und alles über Sie zu erfahren, ah?“

„Daß Sie gekommen sind, um mich auszuforschen, nun, darüber besteht kein Zweifel,“ scherzte jetzt auch der Fürst, „und vielleicht haben Sie sich sogar vorgenommen, mich zum besten zu halten. Doch was tut’s, ich fürchte Sie nicht, überdies ist mir das jetzt ganz gleichgültig, glauben Sie es mir? Und ... und ... und da ich vor allem überzeugt bin, daß Sie doch ein außergewöhnlicher Mensch sind, so wird es damit enden, daß wir uns sehr anfreunden werden. Sie haben mir sehr gefallen, Jewgenij Pawlowitsch, Sie ... sind, meiner Meinung nach, ein sehr, sehr anständiger Mensch!“

„Nun, mit Ihnen ist es wenigstens sehr angenehm, etwas zu tun zu haben, was es auch sei,“ schloß Jewgenij Pawlowitsch. „Kommen Sie, ich werde auf Ihre Gesundheit ein Glas leeren, ich bin sehr zufrieden, daß ich zu Ihnen gekommen bin. Ah!“ brach er plötzlich ab. „Dieser Herr Hippolyt wird jetzt bei Ihnen leben?“

„Ja.“