„Immer dasselbe?“
„Was heißt hier dasselbe!“ schrie Ganjä. „Dasselbe! Nein, hier geht weiß der Teufel was vor sich, aber nicht dasselbe! Der Alte ist total verrückt geworden, Mama weint. Bei Gott, Warjä, tu’ was du willst, aber ich werfe ihn hinaus oder ... oder geh’ selbst von euch fort,“ fügte er wütend hinzu, da es ihm offenbar noch rechtzeitig in den Sinn gekommen sein mochte, daß er doch nicht aus fremden Häusern Menschen hinausjagen konnte.
„Man muß nachsichtig sein,“ brummte Warjä.
„Wozu nachsichtig? Gegen wen? Gegen was?“ fuhr Ganjä zornig auf. „Nachsichtig gegen seine Gemeinheiten? Nein, sag’, was du willst, aber das geht nicht so weiter! Das geht nicht, geht nicht, geht nicht! Und was soll das heißen: er selbst ist der Schuldige, und je mehr er’s ist, um so mehr nimmt er das Maul voll ... Was sitzt du so? Was machst du für ein Gesicht?“
„Ach, laß das doch,“ versetzte Warjä übellaunig.
Ganjä blickte sie aufmerksamer an.
„Warst du dort?“ fragte er plötzlich.
„Ja.“
„Da, dieses Geschrei! Das ist doch wirklich ... und noch dazu zu einer solchen Zeit!“
„Was ist denn jetzt für eine so besondere Zeit?“