„Wenn Sie etwas erzählt haben, scheinen Sie sich sogleich dessen zu schämen, was Sie erzählt haben. Weshalb das?“ fragte Aglaja.

„Pfui, das ist mir denn doch zu dumm!“ schnitt ihr die Generalin ungehalten das Wort ab.

„Ja, es ist nicht gerade klug,“ pflichtete ihr Alexandra bei.

„Achten Sie nicht auf sie, Fürst,“ wandte sich die Generalin an ihren Gast, „sie sagt es nur, um sich über Sie lustig zu machen. Sie ist gar nicht so schlecht erzogen. Denken Sie, bitte, nichts Schlechtes von ihnen, weil sie Ihnen so zusetzen; sie haben sich wohl wieder etwas in den Kopf gesetzt, aber ich sehe schon, daß sie Sie trotzdem liebhaben. Ich kenne ihre Gesichter.“

„Auch ich kenne ihre Gesichter,“ sagte der Fürst mit besonderem Nachdruck.

„Wie das?“ fragte Adelaida neugierig.

„Was wissen Sie von unseren Gesichtern?“ fragten wißbegierig auch die anderen.

Doch der Fürst schwieg und blieb ernst; alle warteten, was er wohl antworten würde.

„Ich werde es Ihnen später sagen,“ sagte er schließlich halblaut und mit ernstem Gesicht.

„Sie wollen ja durchaus unser Interesse erwecken,“ neckte Aglaja, „und dazu welche Feierlichkeit!“