„Nun, und?“ fragte der Fürst, der kaum noch ernst blieb.

„’n Mieter,“ antwortete Ferdyschtschenko, mit dem Daumen über die Achsel nach rückwärts weisend, und blickte den Fürsten unverändert mit demselben Ausdruck an.

„Sie wollen sich wohl mit mir bekannt machen?“

„O–oh!“ war die Antwort des Gastes, worauf er die Stirn in Längsfalten legte, während das Haar dabei gleichsam zu Berge stieg und er selbst in die entgegengesetzte Zimmerecke zu schauen begann. „Haben Sie Geld?“ fragte er plötzlich, sich wieder dem Fürsten zuwendend.

„Nicht viel.“

„Wieviel denn auf den Knopf?“

„Fünfundzwanzig Rubel.“

„Zeigen Sie mal.“

Der Fürst entnahm seiner Westentasche den Fünfundzwanzigrubelschein, den ihm der General Jepantschin gegeben hatte, und reichte ihn Ferdyschtschenko. Dieser faltete die Note auseinander, betrachtete sie zuerst von der einen, dann von der anderen Seite, drehte sie nochmals um und hielt sie dann gegen das Licht.

„Sonderbar,“ meinte er nachdenklich, „weshalb mögen sie nur so braun werden? Diese Fünfundzwanziger werden mitunter verteufelt braun, andere aber bleichen wiederum völlig aus. Nehmen Sie.“