„Wa–a–as?“

„Nein, übergeschnappt bin ich noch nicht, gnädige Frau! Aber das werde ich später einmal sein, bloß vorläufig bin ich’s noch nicht! Gnädige Frau, einer meiner Freunde hat eine Kryloffsche Fabel gedichtet. Das ist die Fabel von der Schabe, und wenn ich sie hersagen soll –?“

„Sie wollen eine Kryloffsche Fabel deklamieren?“

„Nein, keine Kryloffsche Fabel, gnädige Frau, sondern eine von mir verfaßte Lebädkinsche Fabel! Glauben Sie mir doch, gnädige Frau, daß ich gebildet genug bin, um den großen Fabeldichter Kryloff zu kennen, für den der Kultusminister in Petersburg im Sommergarten ein Denkmal errichtet hat, um das jetzt die Kinder herumlaufen. Sie fragen ‚warum‘?, gnädige Frau, ‚warum‘? – Die Antwort darauf ist auf dem Hintergrunde dieser Fabel mit goldenen Lettern geschrieben!“

„Nun schön, so tragen Sie Ihre Fabel vor.“

Und Lebädkin begann sofort:

„Es war einmal eine Schabe,

Eine Schabe von Kindheit an,

Die kletterte und fiel

Gerade in ein Fliegenglas,