„Kommen Sie wieder nachts; wann?“
„Ja, haben Sie denn schon vergessen, was morgen bevorsteht?“
„Ach, richtig, ich vergaß. Aber seien Sie unbesorgt, ich werde nicht verschlafen. Ich verstehe aufzuwachen, wann ich will. Ich lege mich hin und sage: um sieben Uhr – und wache auf um sieben Uhr; um zehn Uhr – und wache auf um zehn Uhr.“
„Sie haben ja merkwürdige Eigenschaften.“ Stawrogin sah in sein bleiches Gesicht.
„Ich werde die Hofpforte aufmachen.“
„Bemühen Sie sich nicht, Schatoff wird mich hinauslassen.“
„Ach so, Schatoff. Gut. Leben Sie wohl.“
VI.
Die Flurtür des leeren Hauses, in dem Schatoff wohnte, war nicht verschlossen. Im Flur war es stockdunkel, so daß Stawrogin mit der Hand tastend nach der Treppe zu suchen begann. Da wurde plötzlich im oberen Stock eine Tür aufgemacht und ein Lichtschimmer ließ ihn die Treppe sehen. Schatoff trat selbst nicht heraus, er ließ nur die Tür offen stehen. Als Stawrogin oben anlangte und an der Türschwelle stehen blieb, sah er ihn in der anderen Ecke des Zimmers an seinem Tisch stehen und warten ...
„Würden Sie mich in einer Angelegenheit empfangen?“ fragte Stawrogin, ohne einzutreten.