„Um Gottes willen!“ rief Schatoff und sprang jäh auf.
„Sie meinen?“ Stawrogin sah ihn fragend an.
„Sagen Sie, stellen Sie die Frage ... um Gottes willen!“ wiederholte Schatoff in unbeschreiblicher Aufregung. „Aber mit der Bedingung, daß auch ich dann eine Frage stellen kann! Ich flehe Sie an ... daß auch ich ... Ich kann nicht mehr! – Stellen Sie Ihre Frage.“
Stawrogin wartete ein wenig, dann begann er:
„Ich hörte, Sie hätten hier einigen Einfluß auf Marja Timofejewna gehabt, und diese soll Sie gern gesehen und Ihnen zugehört haben. Ist das wahr?“
„Ja ... sie sah ... Ja – sie sah mich ...“ stammelte Schatoff ein wenig wirr.
„Ich habe die Absicht, in diesen Tagen meine Heirat mit ihr hier in der Stadt öffentlich bekanntzumachen.“
„Ist das möglich?“ flüsterte Schatoff fast entsetzt.
„Sie meinen das – in welchem Sinne? ... Es liegen durchaus keine Schwierigkeiten vor. Die Trauzeugen sind hier. Es geschah, wie gesagt, damals in Petersburg vollkommen ruhig und rechtmäßig in Gegenwart der beiden Trauzeugen, Kirilloff und Pjotr Werchowenski, und von Lebädkin, den ich jetzt das Vergnügen habe, meinen Verwandten zu nennen. Es blieb bisher allen unbekannt, weil diese drei ihr Wort gaben, darüber zu schweigen.“
„Ich meinte nicht das ... Sie sagen es so ruhig ... aber fahren Sie fort! Hören Sie, man hat Sie doch nicht mit Gewalt zu dieser Ehe gezwungen, doch nicht mit Gewalt?“