„Nein, mich hat niemand mit Gewalt dazu gezwungen.“ Stawrogin lächelte über Schatoffs einfältigen Eifer.

„Und was sie da von ihrem Kinde redet? ...“ beeilte sich Schatoff, wirr, wie im Fieber.

„Von ihrem Kinde redet? Bah! Das wußte ich nicht; höre es zum erstenmal. Sie hat nie ein Kind gehabt und hätte es auch gar nicht haben können: Marja Timofejewna ist Mädchen.“

„Ah! Das dachte ich mir auch! Hören Sie!“

„Was fehlt Ihnen, Schatoff?“

Schatoff bedeckte sein Gesicht mit den Händen, wandte sich ab, kehrte sich dann wieder um und packte plötzlich Stawrogin fest an den Schultern.

„Wissen Sie denn auch, wissen Sie denn wenigstens,“ rief er wieder laut, „warum Sie das alles getan haben und warum Sie sich jetzt zu dieser Buße entschließen?“

„Ihre Frage ist klug und boshaft, aber ich habe die Absicht, auch Sie in Erstaunen zu setzen. Ja, fast weiß ich es, warum ich damals geheiratet und warum ich mich jetzt entschlossen habe, diese ‚Buße‘, wie Sie sagen, auf mich zu nehmen.“

„Lassen wir das ... davon später ... warten Sie ... sprechen Sie von der Hauptsache, von der Hauptsache ... Ich habe zwei Jahre auf Sie gewartet!“

„Ja?“