„Aber nicht früher, als bis du sicher bist und genau siehst, daß sie zu mir kommen will.“
„Der gnädige Herr können unbesorgt sein, es wird alles so gemacht werden. Durch mich sind bis jetzt auch alle Besuche ermöglicht worden, sie haben sich immer an mich gewandt.“
„Ich weiß. Also nicht früher, als bis sie selbst kommt. Und jetzt bring mir Tee, wenn es geht, möglichst schnell.“
Kaum hatte der Alte das Zimmer verlassen, als dieselbe Tür sich wieder öffnete und Darja Pawlowna auf der Schwelle erschien. Ihr Blick war ruhig, doch das Gesicht bleich.
„Woher kommen Sie?“ rief Stawrogin.
„Ich stand hier an der Tür und wartete, bis er hinausging, um dann bei Ihnen einzutreten. Ich habe gehört, was Sie ihm angaben. Als er fortging, versteckte ich mich hinter den Mauervorsprung rechts, und so hat er mich nicht bemerkt.“
„Ich wollte schon lange mit Ihnen brechen, Dascha ... so lange ... es noch Zeit ist. Ich konnte Sie heute Nacht nicht empfangen, trotz Ihrer brieflichen Bitte. Ich wollte Ihnen gleichfalls schreiben, aber ich verstehe nicht zu schreiben,“ fügte er mit Ärger und sogar wie angeekelt hinzu.
„Auch ich habe bereits daran gedacht, daß wir brechen müssen. Warwara Petrowna argwöhnt schon zu sehr unsere Beziehungen.“
„Nun, mag sie doch.“
„Sie soll sich nicht beunruhigen. Und so bleibt es denn jetzt bis zum Ende?“