„O Gott!“ Sie erhob die Hände. „Warum quälen Sie mich so?“
„Nun, verzeihen Sie mir meinen dummen Scherz, offenbar habe ich mir von jenen deren schlechte Manieren angeeignet. Wissen Sie, seit dieser Nacht habe ich so wahnsinnige Lust zu lachen, immerzu, ununterbrochen, lange, aus vollem Halse zu lachen. Ich bin wie geladen mit Gelächter ... Hu! Mama ist angekommen; ich kenne den Ruck, mit dem ihre Equipage vor dem Portal anhält.“
Dascha ergriff seine Hand.
„Wird doch Gott Sie vor Ihrem Dämon bewahren und ... rufen Sie mich, rufen Sie mich dann schnell!“
„Oh, mein Dämon! Der ist ja nur ein kleines, widerliches, skrofulöses Teufelchen, das sich erkältet und den Schnupfen hat, eines von den mißlungenen. Aber Sie, Dascha, Sie wagen ja wieder nicht, etwas auszusprechen?“
Sie sah ihn mit Schmerz und Vorwurf an und wandte sich zur Tür.
„Hören Sie,“ rief er ihr mit boshaftem, verzerrtem Lächeln nach. „Wenn ... nun, da, mit einem Wort, wenn ... Sie verstehen schon, wenn ich selbst zu Fedjka in die Kneipe ginge ... und Sie nachher riefe, – würden Sie dann auch noch kommen, selbst nach meinem Gang in die Kneipe?“
Sie ging hinaus, ohne zurückzusehen, ohne zu antworten, das Gesicht mit den Händen bedeckt.
„Sie wird kommen, auch nach meinem Gang in die Kneipe!“ murmelte er nach kurzem Nachdenken vor sich hin, und in seinem Gesicht drückte sich angewiderte Verachtung aus: – „Krankenwärterin! Hm ... Doch übrigens, vielleicht brauche ich gerade das.“