Semjon Jakowlewitsch sah sie nicht einmal an. Der kniende Gutsbesitzer seufzte tief auf.
„Mit Zucker!“ wies plötzlich Semjon Jakowlewitsch auf den Millionär.
Der trat vor und stellte sich neben den knienden Gutsbesitzer.
„Gib ihm noch mehr Zucker!“ befahl Semjon Jakowlewitsch, als der Tee eingegossen war. Der Diener tat noch eine Portion Zucker in das Glas. „Mehr, gib ihm mehr!“ – eine dritte und schließlich eine vierte Portion wurden dazu getan.
Widerspruchslos begann der Kaufmann seinen Syrup zu trinken.
„Allmächtiger Gott!“ flüsterte das Volk und bekreuzte sich.
Der Gutsbesitzer seufzte wieder laut und tief.
„Väterchen! Semjon Jakowlewitsch!“ ertönte plötzlich die Stimme der alten Dame, die unsere Schar an die Wand zurückgedrängt hatte, doch die Stimme klang so laut und scharf, wie man es gar nicht erwartet hätte. „Eine ganze Stunde, Väterchen, warte ich schon auf deinen Segen. Sprich doch dein Urteil, erlöse mich Waise, Väterchen!“
„Frage!“ sagte Semjon Jakowlewitsch zu dem Kirchendiener.
Der trat an das Gitter: