Karmasinoff haßte Stawrogin, weil dieser die Gewohnheit hatte, ihn überhaupt nicht zu beachten.

„Diesen Wüstling wird man wohl – wenn sich jemals das verwirklicht, was die Proklamationen da verkünden, – wahrscheinlich als ersten an einen Ast knüpfen,“ meinte Karmasinoff kichernd.

„Vielleicht auch schon früher,“ bemerkte plötzlich Pjotr Stepanowitsch.

„So wär’s auch recht,“ stimmte Karmasinoff bei.

„Das haben Sie schon einmal gesagt, und wissen Sie, ich habe es ihm wiedererzählt.“

„Wie, haben Sie das wirklich?“ lachte Karmasinoff wieder auf.

„Ja. Er sagte darauf, daß, wenn man ihn an einen Ast knüpfen solle, es für Sie genügen würde, wenn man Ihnen einmal ordentlich Ruten gäbe, aber nicht etwa um der Ehre willen, sondern schmerzhaft, wie man so einem Burschen Ruten zu geben pflegt.“

Pjotr Stepanowitsch nahm seinen Hut und erhob sich. Karmasinoff streckte ihm zum Abschied beide Hände entgegen.

„Aber wie,“ fragte er plötzlich mit kreischendem, doch honigsüßem Stimmchen in einem ganz besonderen Tonfall, während er ihn immer noch an beiden Händen hielt, „– wie, wenn es nun einmal alledem bestimmt ist, sich zu verwirklichen ... alledem, was man da beabsichtigt, so ... wann könnte denn das wohl geschehen?“

„Wie soll ich denn das wissen?“ fragte Pjotr Stepanowitsch grob.