Die Frage machte nicht geringen Eindruck: man sah sich an, als ob ein jeder vom anderen die Antwort erwartete, und plötzlich wandten sich aller Augen, wie auf ein Kommando, auf Stawrogin und Werchowenski.

„Ich schlage vor, über die Antwort einfach abzustimmen. Die Frage ist: ‚Halten wir eine Sitzung oder nicht?‘“ sagte Frau Wirginskaja.

„Ich stimme ganz Ihrem Vorschlage bei,“ rief Liputin, „wenn er auch ein wenig unbestimmt ist.“

„Ich gleichfalls!“ „Ich auch!“ riefen noch andere Stimmen.

„Ich denke gleichfalls, daß das mehr Ordnung schaffen wird,“ meinte Wirginski.

„Also bitte die Stimmen abzugeben!“ rief die Hausfrau. „Lämschin, seien Sie so freundlich und setzen Sie sich so lange ans Klavier. Sie werden auch von dort aus Ihre Stimme abgeben können, wenn wir so weit sind.“

„Schon wieder!“ rief Lämschin. „Ich dächte, ich hätte Ihnen nachgerade genug vorgetrommelt!“

„Ich bitte Sie ausdrücklich darum: Wollen Sie denn der Sache nicht nützlich sein?“

„Aber ich versichere Sie, Arina Prochorowna, daß draußen niemand horcht. Das ist nur Ihre Phantasie. Die Fenster sind außerdem viel zu hoch; und wer würde denn hier überhaupt etwas verstehen, selbst wenn er alles hörte?“

„Wir verstehen uns ja selbst nicht,“ murmelte eine Stimme.