„Verzeihen Sie, Herr Stawrogin,“ wandte sich die Hausfrau nervös an ihn, „wir haben hier alle auf die Frage geantwortet, während Sie nun allein schweigend fortgehen wollen?“

„Ich fühle mich nicht verpflichtet, auf eine Frage zu antworten, die Sie interessiert,“ sagte Stawrogin.

„Aber wir haben uns kompromittiert und Sie nicht!“ riefen die Stimmen wieder.

„Was geht das mich an, daß Sie sich kompromittiert haben,“ lachte Stawrogin auf, doch seine Augen funkelten.

„Wieso – geht das Sie nichts an? Wieso – geht das Sie nichts an?“ fragte man sofort.

Einige sprangen von ihren Plätzen auf.

„Erlauben Sie, meine Herren, erlauben Sie!“ rief der Lahme. „Herr Werchowenski hat ja auch noch nicht auf die Frage geantwortet, sondern sie bloß gestellt!“

Diese Bemerkung machte einen geradezu lähmenden Eindruck. Alle sahen sich erstaunt an. Stawrogin lachte laut dem Lahmen ins Gesicht und ging aus dem Zimmer. Kirilloff folgte ihm. Werchowenski lief beiden sofort ins Vorzimmer nach.

„Was machen Sie aus mir!“ flüsterte er erregt, Stawrogins Hand fassend, die er mit aller Kraft in der seinigen preßte.

Der entriß sie ihm schweigend.