„Ich fürchte die Schande,“ flüsterte er schließlich geheimnisvoll.

„Welche Schande? ... Im Gegenteil! Glauben Sie mir doch, Stepan Trophimowitsch, alles wird sich noch heute aufklären, und zwar zu Ihrem Vorteil ...“

„Sind Sie so überzeugt, daß man mir verzeihen wird?“

„Was reden Sie von verzeihen! Was für Worte Sie da wieder gebrauchen! Was haben Sie denn begangen? Ich versichere Ihnen doch, Sie haben nichts getan!“

„Qu’en savez-vous[157] ... mein ganzes Leben war ... Cher ... Es wird ihnen alles von mir einfallen ... Und wenn sie nichts finden, um so schlimmer!“ fügte er plötzlich überraschend hinzu.

„Um so schlimmer?“

„Um so schlimmer.“

„Das verstehe ich nicht.“

„Mein Freund, mein Freund, nun, meinetwegen Sibirien, nach Archangelsk, Verlust aller Rechte, – kommt man um, dann kommt man um! Aber ... ich fürchte das andere ...“ (wieder Geflüster, angstvolle Augen und Geheimtuerei).

„Aber was denn, was?“