„Pfui Teufel, welch eine Lüge der Mensch auf sich laden kann!“ Pjotr Stepanowitsch erzitterte förmlich. „Bei Gott, ja, man sollte Sie totschlagen! Wahrlich, sie mußte ja einfach auf Sie spucken! ... Was können Sie denn noch für eine tragende Barke sein, Sie alter, morscher, hölzerner Kahn, der nur noch zum Abbruch taugt! ... Nun, wenn Sie sich doch wenigstens aus Bosheit, aus Bosheit jetzt aufrafften! Ach! So ist Ihnen wohl schon alles gleich, wenn Sie bereits selber um eine Kugel in Ihre Stirn bitten?“

Stawrogin lächelte sonderbar.

„Wenn Sie nicht solch ein Narr wären, so würde ich jetzt vielleicht ‚ja‘ sagen ... Wenn Sie nur ein bißchen klüger wären ...“

„Gut, mag ich ein Narr sein, aber ich will nicht, daß Sie, meine wichtigere Hälfte, auch ein Narr sind! Verstehen Sie mich?“

Stawrogin verstand ihn, vielleicht konnte nur er allein ihn verstehen. War doch Schatoff erstaunt gewesen, als Stawrogin ihm gesagt hatte, daß in Pjotr Stepanowitsch Enthusiasmus sei.

„Gehen Sie jetzt zum Teufel, morgen werde ich vielleicht irgend was aus mir herausbringen. Kommen Sie morgen wieder.“

„Ja? Ja?“

„Was kann ich wissen! ... Gehen Sie zum Teufel, zum Teufel!“

Und er verließ den Saal.

„Wer weiß, vielleicht ist es auch besser so,“ murmelte Pjotr Stepanowitsch und steckte den Revolver wieder ein.