„Wenn die Frau, so brauchen Sie den Samowar. Aber den Samowar später. Ich habe zwei. Jetzt nehmen Sie die Teekanne vom Tisch. Heiß, ganz heiß. Nehmen Sie alles, nehmen Sie Zucker, den ganzen. Brot ... Brot ist viel da, nehmen Sie alles Brot. Habe auch Kalbsbraten. Geld einen Rubel.“
„Gib mir, Freund, ich gebe es dir morgen wieder! Ach, Kirilloff!“
„Das ist die Frau, die von der Schweiz? Das ist gut. Und das, daß Sie zu mir gekommen sind, ist auch gut.“
„Kirilloff!“ rief Schatoff, der die Teekanne in den Arm nahm und in die Hände Zucker und Brot: „Kirilloff! Wenn Sie ... wenn Sie sich doch von Ihren schrecklichen Phantasien lossagen und Ihren atheistischen Wahnsinn lassen könnten ... was würden Sie dann für ein Mensch sein, Kirilloff!“
„Ich sehe, Sie lieben Ihre Frau nach der Schweiz. Das ist gut, falls nach der Schweiz. Wenn Sie noch Tee brauchen, kommen Sie wieder. Kommen Sie die ganze Nacht, ich schlafe nicht. Der Samowar wird heiß sein. Nehmen Sie den Rubel, hier. Gehen Sie zur Frau, ich werde bleiben und werde an Sie und Ihre Frau denken.“
Marja Schatowa schien mit der Schnelligkeit, mit der Schatoff alles besorgt hatte, zufrieden zu sein und machte sich hastig an den Tee. Doch trank sie nur eine halbe Tasse, und aß nur ein kleines Stückchen vom Brot. Für den von Kirilloff angebotenen Kalbsbraten dankte sie mit gereizter Launenhaftigkeit.
„Du bist krank, Marie, das ist alles so krankhaft an dir ...“ bemerkte Schatoff schüchtern; scheu bemüht, ihr zu dienen.
„Natürlich bin ich krank; bitte, setzen Sie sich. Wo haben Sie den Tee hergenommen, da Sie keinen hatten?“
Schatoff erzählte kurz von Kirilloff. Sie hatte von diesem schon einiges gehört.
„Ich weiß, daß er verrückt ist; bitte, von was anderem; als ob es nicht genug Toren gäbe! So waren Sie in Amerika? Ich habe davon gehört, Sie haben von dort geschrieben.“