„Werchowenski geflohen! Also richtig geflohen!“ knirschte Schatoff voll Ingrimm.

„Aber er ist ja noch hier, er ist ja noch gar nicht fortgefahren. Er wird erst morgen fortfahren,“ bemerkte Erkel weich und begütigend. „Ich forderte ihn ausdrücklich auf, als Zeuge bei der Übergabe zugegen zu sein; an ihn ging auch meine ganze Instruktion,“ plauderte er als junger unerfahrener Knabe aus. „Aber er willigte leider nicht ein, und dabei sagte er dann, daß er in diesen Tagen fortfahren müsse.“

Schatoff blickte noch einmal mitleidig auf den naiven armen Jungen und schlug dann mit der Hand, als wollte er sagen: „Lohnt es sich denn überhaupt, daß man sie bedauert?“

„Gut, ich komme,“ sagte er plötzlich kurz, „aber gehen Sie jetzt, marsch!“

„Also ich werde Sie morgen um Punkt sechs abholen,“ sagte Erkel nochmals, grüßte dann höflich und stieg, ohne sich zu beeilen, die Treppe hinunter.

„Kleiner Dummkopf!“ konnte sich Schatoff nicht enthalten, ihm nachzurufen.

„Wie?“ fragte der andere schon von unten zurück.

„Nichts, gehen Sie.“

„Ich dachte, Sie sagten noch etwas.“

II.