„Wagen Sie es nicht, unterstehen Sie sich nicht, nach der Hebamme zu gehen, einfach ein Weib, irgendeine Alte, ich habe noch achtzig Kopeken im Geldbeutel ... Bauernweiber gebären doch ohne fremde Hilfe ... Und krepiere ich, um so besser ...“
„Das Weib schaffe ich zur Stelle, eine Alte gleichfalls. Nur wie ... wie soll ich, Herrgott, wie soll ich dich so allein lassen, Marie?“
Doch er sagte sich, daß es immerhin besser war, sie jetzt allein zu lassen, als später ohne Hilfe zu sein, und er eilte wie gehetzt die Treppe hinunter.
III.
Ganz zuerst lief er zu Kirilloff. Es war schon gegen ein Uhr nachts. Kirilloff stand mitten im Zimmer.
„Kirilloff, meine Frau gebiert!“
„Das heißt, wie?“
„Sie gebiert, sie gebiert ein Kind!“
„Sie ... täuschen sich auch nicht?“
„O nein, nein, sie hat schon Krämpfe! ... Sie braucht ein Weib, irgendeine Alte, unbedingt, sofort ... Kann man sie bekommen? Sie hatten hier doch immer viele alte Weiber ...“