Schatoff lief so schnell er nur konnte zu Wirginskis, fluchend über die Entfernung, die ihm heute endlos erschien.

An dem Hause mußte er lange klopfen: alles schlief natürlich. Doch Schatoff schlug rücksichtslos und mit aller Kraft an die Fensterläden. Der Hofhund schlug an, riß an seiner Kette und heulte und bellte, daß sämtliche Hunde der Umgegend gleichfalls anschlugen.

„Wer klopft? Was wünschen Sie?“ ertönte endlich an einem Fenster die weiche Stimme Wirginskis, deren Sanftheit in so gar keinem Verhältnis zu der Störung stand.

Der Fensterladen wurde geöffnet und gleich darauf auch das Klappfenster.

„Wer ist da? Wer ist der Schuft?“ kreischte wütend die Stimme der alten Jungfer, Wirginskis Schwägerin, deren Ton schon mehr als im Verhältnis zu der „Beleidigung“ stand.

„Ich bin Schatoff, meine Frau ist zu mir zurückgekehrt und wird gleich gebären ...“

„So mag sie doch, scheren Sie sich zum Kuckuck!“

„Ich bin nach Arina Prochorowna gekommen, ohne Arina Prochorowna gehe ich nicht fort!“

„Sie kann doch nicht zu jedem gehen! In der Nacht ist eine andere Praxis ... Scheren Sie sich zur Makschejewa, und daß Sie sich nicht unterstehen, noch weiterzulärmen!“ rief zornknatternd die Weiberstimme.

Doch Schatoff hörte gleichzeitig, wie Wirginski sie zu beschwichtigen und zu unterbrechen suchte. Die alte Jungfer aber ließ ihn einfach nicht zu Wort kommen und verteidigte ihren Platz am Fenster.