Ein ganzes Feuerwerk von Gedanken sprühte sogleich im findigen Kopfe Lämschins auf. Alles nahm in seinen Augen plötzlich eine andere Wendung, aber die Angst ließ ihn immer noch nicht klar überlegen.

„Ja aber, wie ist denn das ... Sie leben doch nicht mit Ihrer Frau?“

„Für solche Fragen schlage ich Ihnen den Schädel ein!“

„Ach, mein Gott, verzeihen Sie, ich begreife, ich war nur so bestürzt ... Aber ich verstehe, verstehe. Aber ... aber wird denn Arina Prochorowna wirklich kommen? Sie sagten, daß sie schon gegangen sei? Wissen Sie, das ist doch gar nicht wahr. Sehen Sie, sehen Sie, sehen Sie, wie Sie die Unwahrheit sagen, auf jedem Schritt!“

„Sie ist jetzt bestimmt schon bei meiner Frau ... Halten Sie mich nicht auf, ich bin nicht schuld daran, daß Sie dumm sind.“

„Das ist nicht wahr, ich bin gar nicht dumm. Verzeihen Sie, aber ich kann auf keine Weise ...“

Und er wollte schon, ganz aus der Fassung gebracht, zum drittenmal das Luftfenster schließen. Doch Schatoff brüllte derart auf, daß der Kleine sofort wieder den Kopf zum Fenster hinaussteckte.

„Aber das ist doch schon einfach eine ... eine Beschlagnahme der Persönlichkeit! Was wollen Sie denn von mir, nun, was, was denn, formulieren Sie es doch! Und beachten Sie, beachten Sie, mitten in solch einer Nacht!“

„Fünfzehn Rubel verlange ich, Schafskopf!“

„Aber ich, ich will den Revolver vielleicht gar nicht zurücknehmen! Sie haben gar nicht das Recht, so was zu verlangen. Sie haben das Ding gekauft – damit ist alles fertig, und Sie haben nicht das Recht! ... Solch eine Summe habe ich überhaupt nicht in der Nacht! Wo soll ich solch eine Summe hernehmen in der Nacht?“