„Ja, ich mein’ auch, das sieht man doch, denn es ist doch ganz, als ob der Herr auf ’n Spaziergang gehen!“ meinte wieder das muntere Weib.
„Das ... das fragten Sie mich?“
„Die Ausländer, die hier fahren, die gehen meistens da in die Eisenbahn, die dort hinten auf Schienen läuft, und Ihre Stiefel sind auch gar nich so wie hiesige ...“
„Stiefel sind militärisch,“ bemerkte selbstzufrieden und bedeutsam der Mann.
„Nein, nicht gerade, daß ich Militär ... ich ...“
„Was das doch für ein neugieriges Weibchen ist,“ dachte Stepan Trophimowitsch ärgerlich, „und wie sie mich betrachten ... mais enfin[214] ... Mit einem Wort, es ist sonderbar, daß ich mir vor ihnen geradezu irgendwie schuldig vorkomme, und ich bin doch durchaus nicht schuldig vor ihnen!“
Das Weibchen neigte sich vor und flüsterte mit dem Mann.
„Wenn der Herr es nich für ungut nehmen will, so können wir Sie ja mitnehmen, wenn es man bloß angenehm ist.“
Stepan Trophimowitsch wachte plötzlich gleichsam auf.
„Ja, ja, meine Freunde, ich bin mit dem größten Vergnügen dabei, denn ich habe mich schon sehr müde gelaufen, nur – wie komme ich denn dort hinauf?“