Die charakteristischen Züge. – Eine lebenslängliche Ziellosigkeit und Unfestigkeit in den Ansichten und in den Gefühlen, unter der er früher gelitten hat, die aber jetzt zu seiner zweiten Natur geworden ist. (Der Sohn macht sich darüber lustig.)
Ist zum drittenmal verheiratet. (Ein höchst charakteristischer Zug.)
Wünscht sehnsüchtig, verfolgt zu werden, und liebt es, von den früheren Verfolgungen, denen er ausgesetzt gewesen, zu sprechen.
Ein Mensch der vierziger Jahre. Denkt gern an dieses Jahrzehnt und die Überlebenden zurück („ich und Timofei Granowski“).
Er ist – ein berühmt gewesener Name (zwei oder drei Artikel, eine kritische Untersuchung, Reise durch Spanien, handschriftliche Aufzeichnungen über den Krimkrieg, die unter seinen Bekannten von Hand zu Hand gingen und ihm die Verfolgung eingetragen haben). Stellt sich unbewußt auf ein Piedestal, wie etwa eine Reliquie, die man anbeten kommt – liebt das. Spricht häufig ohne Fürwörter.
Ist wirklich ehrlich, rein und hält sich für die tiefste Allwissenheit. Widerstandsunfähigkeit in Ansichtssachen.
Großer Poet, jedoch nicht ohne Phrase.
Hat das russische Leben ganz übersehen.
„Tschurrt sich“[77] vor dem Nihilismus und begreift ihn nicht.
55 Jahre alt. Literarische Erinnerungen: Belinski, Granowski, Herzen, Turgenjeff u. a.