Schatoff saß, das Paket, wie er es genommen hatte, frei in der Hand haltend, wohl eine ganze Minute ohne zu antworten da und blickte zu Boden.
„Zu diesen Sachen werden Sie sich doch wohl einen anderen aussuchen müssen, denn ich – tauge nicht dazu,“ sagte er schließlich mit ganz eigentümlich gesenkter Stimme, ja, fast flüsternd.
Lisa flammte auf.
„Von was für Sachen reden Sie? Mawrikij Nicolajewitsch!“ rief sie diesen, „bitte geben Sie mir jenen Brief.“
Auch ich trat nach Mawrikij Nicolajewitsch an den Tisch.
„Sehen Sie dies hier,“ wandte sie sich plötzlich an mich, während sie in sichtlich großer Erregung den Brief entfaltete. „Haben Sie schon je etwas Ähnliches gesehen? Bitte, lesen Sie es laut vor. Ich will, und es ist nötig, daß auch Herr Schatoff es hört,“ wandte sie sich darauf an mich, „haben Sie schon je in Ihrem Leben so was gelesen? Bitte, lesen Sie laut vor. Auch Herr Schatoff soll’s hören.“
Ich las nicht wenig erstaunt das Folgende:
„An die vollendete Schönheit, die Jungfrau Lisaweta Nicolajewna Tuschina.
Gnädiges Fräulein!
O, wie ist sie wunderbar,