„Aber das war doch ich,“ sagte Schatoff, „ich zog ihn doch gestern an den Haaren von dir fort. Der Hauswirt dagegen war vor drei Tagen nur hergekommen, um sich mit euch zu schimpfen, ... hast wohl wieder alles verwechselt?“

„Wart einmal, ja, ich habe es wirklich verwechselt, vielleicht warst du es. Aber wozu über solche Nebensachen streiten, ist es nicht einerlei, wer ihn fortriß?“ lachte sie.

„Gehen wir, schnell!“ Schatoff zog mich am Ärmel, „die Pforte knarrt: trifft er uns bei ihr, so wird er sie wieder schlagen.“

Kaum waren wir die Treppe hinaufgelaufen, als wir auch schon betrunkenes Geschimpfe hörten. Schatoff zog mich in sein Zimmer und verschloß die Tür.

„Sie werden einen Augenblick hier sitzen müssen, wenn Sie keine Geschichten mit ihm haben wollen. Hören Sie? Er quiekt wie ein Ferkel, ist wohl wieder über die Schwelle gestolpert – fast jedesmal fällt er lang hin.“

Aber ohne „Geschichten“ ging es einstweilen doch nicht ab.

VI.

Schatoff stand an der Tür und horchte hinaus. Plötzlich sprang er zurück.

„Er kommt herauf, das wußte ich ja!“ rief er wütend mir leise zu. „Jetzt haben wir ihn bis Mitternacht auf dem Halse!“

Ein paar starke Faustschläge an die Tür kündeten Lebädkin an.