„Ich schwöre dir, ich habe sie nicht hergeführt, – ich traf sie hier vor der Hofpforte!“

„Nein, du hast sie hergeführt.“

„Ich versichere dir ...“

„Denke nach, frage dich ehrlich, und du wirst einsehen, daß du sie dazu veranlaßt hast.“

„Ich war nur sehr froh, daß Werssiloff beschämt wurde. Stell dir vor, er hat von Lydia Achmakoff ein Kind, einen Säugling ... übrigens, wozu sage ich dir das.“

„Er? Ein kleines Kind? Aber das ist doch nicht sein Kind! Wo hast du diese Unwahrheit gehört?“

„Ach, was weißt du davon.“

„Ich soll nichts davon wissen? Aber ich habe doch in Luga dieses Kind selbst gepflegt! Höre, Bruder: ich sehe schon längst, daß du überhaupt noch nichts weißt, und dabei beleidigst du Andrei Petrowitsch, und ... Mama gleichfalls.“

„Wenn er recht hat, so bin ich im Unrecht, und das wäre alles, euch aber liebe ich deshalb nicht weniger. Warum bist du so rot geworden, Schwester? So, und jetzt wirst du noch röter! Nun gut, aber trotzdem werde ich diesen Fürstenbengel für die Ohrfeige, die er Werssiloff in Ems gegeben hat, zum Duell fordern. Und wenn Werssiloff in der Geschichte mit der Achmakoff untadelig war, dann erst recht.“

„Bruder, besinne dich, was fällt dir ein!“