„Gut, daß der Prozeß jetzt beendet ist ... Da sieh, jetzt bist du auf einmal ganz bleich geworden.“

„Ach, aber der Fürst wird sich ja mit dir gar nicht duellieren,“ sagte Lisa, noch im Schreck mit einem bleichen Lächeln.

„Dann werde ich ihn öffentlich beleidigen! ... Was hast du nur, Lisa?“

Sie war so erbleicht, daß sie nicht mehr stehen konnte und auf den Diwan sank.

„Lisa!“ hörten wir unten die Mutter rufen.

Sie nahm sich zusammen und erhob sich; sie lächelte mir freundlich zu.

„Bruder, laß diese Dummheiten, oder warte so lange, bis du manches erfahren hast; du weißt noch so schrecklich wenig.“

„Ich werde es nicht vergessen, Lisa, daß du erbleicht bist, als du hörtest, daß ich mich duellieren werde.“

„Ja, ja, vergiß auch das nicht!“ rief sie lächelnd mir noch einmal zum Abschied zu und verließ mich.

Ich holte mir eine Droschke und schaffte mit Hilfe des Kutschers meine Sachen aus der Wohnung. Niemand zeigte sich oder hielt mich zurück. Ich ging nicht zum Abschied zu meiner Mutter, um nicht Werssiloff zu begegnen. Als ich schon in der Droschke saß, kam mir auf einmal ein Gedanke: