„Anders geht es mit Ihnen nicht.“

„Sie ... haben heute vom Fürsten Geld genommen, dreihundert Rubel; ich habe auch Geld. Mein Geld ist besser.“

„Woher wissen Sie, daß der Fürst mir Geld geliehen hat?“ fragte ich maßlos verwundert, „sollte er es Ihnen wirklich selbst gesagt haben?“

„Er selbst hat es mir gesagt; regen Sie sich nicht auf, es war nur so, nur beiläufig, es entschlüpfte ihm unbedachterweise, da von Geld die Rede war, nicht mit Absicht. Er hat es mir gesagt. Aber Sie hätten es von ihm nicht zu nehmen brauchen. Ist es so oder nicht?“

„Aber Sie erpressen ja, wie ich gehört habe, unmenschliche Prozente.“

„Ich habe einen Mont de piété, ich erpresse nichts. Ich helfe nur Freunden, anderen gebe ich nichts. Für die anderen ist der Mont de piété da ...“

Dieser sein Mont de piété war eine ganz gewöhnliche Pfandleihe, aber nicht auf seinen Namen; sie befand sich auch in einer anderen Wohnung, und das Geschäft blühte.

„Aber Freunden gebe ich große Summen.“

„Wie, ist denn der Fürst auch so ein Freund von Ihnen?“

„Das ... ist er; aber ... er redet Unsinn. Und er darf nicht Unsinn reden.“