„Ärgern Sie sich nicht.“

„Es kostet mich wirklich Überwindung, Sie anzuhören, und ich tue es nur, weil ich hier eine Machenschaft wittere und wissen will ... Aber mir kann auch die Geduld reißen, Stebelkoff!“

„Ärgern Sie sich nicht, und seien Sie nicht so stolz. Haben Sie nur ein wenig Geduld, und hören Sie mich an. Dann können Sie wieder stolz sein. Das mit Anna Andrejewna wissen Sie doch? Daß der Fürst sie heiraten könnte ... das wissen Sie doch?“

„Ich habe natürlich davon gehört und weiß alles; aber ich habe mit dem Fürsten niemals darüber gesprochen. Ich weiß nur, daß diese Idee vom alten Fürsten Ssokolski stammt, der jetzt krank ist; aber ich habe niemals darüber gesprochen und habe damit auch nichts zu schaffen. Ich sage Ihnen das alles einzig zur Erklärung der Sachlage ... Und nun gestatten Sie die Frage, erstens: wozu Sie denn eigentlich davon mit mir zu sprechen angefangen haben? Und zweitens: hat denn der Fürst wirklich mit Ihnen über diese Dinge gesprochen?“

„Nicht er mit mir; er will mit mir nicht darüber sprechen, aber ich spreche mit ihm, und er will mich bloß nicht anhören. Vorhin bei ihm, da schrie er mich ja deshalb an.“

„Das fehlte noch, daß er es nicht getan hätte! Ich kann ihm nur zustimmen.“

„Der Alte, der alte Fürst Ssokolski, wird Anna Andrejewna eine große Mitgift geben; sie hat’s verstanden, ihm zu gefallen. Dann wird mir der Bräutigam, der junge Fürst Ssokolski, mein ganzes Geld wiedergeben. Wird mir auch die andere Schuld, außer der Geldschuld, wiedergeben. Das wird er sicher! Jetzt aber hat er nichts, wovon er es mir zurückzahlen könnte.“

„Aber was soll ich denn, wozu brauchen Sie denn mich dabei?“

„Zu der Hauptsache! Sie sind bekannt, Sie sind dort überall bekannt. Sie können alles erfahren.“

„Zum Teufel ... was erfahren?“