„Nein, und auch sonst hat mir ja noch nie jemand geglaubt.“

„Aber Werssiloff, Werssiloff!“

„Nicht nur, daß er mir nicht glaubte,“ sagte sie mit gesenktem Blick und einem eigentümlichen Lächeln, „er meinte sogar, in mir wären ‚alle Laster‘ ...“

„Von denen kein einziges in Ihnen ist!“

„Doch, auch ich habe welche.“

„Werssiloff hat Sie nicht geliebt, deshalb hat er Sie auch nicht verstanden,“ rief ich mit blitzenden Augen. In ihrem Gesicht zuckte es eigen.

„Lassen Sie das, und reden Sie mir nie wieder von ... diesem Menschen,“ sagte sie erregt und abweisend. „Doch genug; es ist Zeit für mich.“ Sie erhob sich, um aufzubrechen. „Nun, und wie wird es zwischen uns: verzeihen Sie mir, oder verzeihen Sie mir nicht?“ fragte sie und sah mir hell in die Augen.

„Ich ... Ihnen ... verzeihen ...! Hören Sie mich, Katerina Nikolajewna, und seien Sie mir nicht böse: ist es wahr, daß Sie heiraten werden?“

„Das ist noch gar nicht entschieden,“ sagte sie, als hätte irgend etwas sie erschreckt, und mit einer gewissen Verwirrung.

„Ist er ein guter Mensch? Verzeihen Sie, verzeihen Sie mir diese Frage!“