„N’est-ce pas?[112] Ich glaube auch, daß ich es gehört habe. Ja, richtig, ich habe es heute morgen von Darja Onissimowna gehört, als sie mein Hündchen und meinen Koffer herbrachte.“
„Nun und da hat Ihnen denn jetzt davon geträumt.“
„Eh bien;[123] und stell dir vor, dieser alte Mann hat mir immer mit dem Finger gedroht. – Wo ist Anna Andrejewna?“
„Sie wird gleich zurückkehren.“
„Woher? Ist sie denn auch fortgefahren?“ fuhr er erschrocken auf.
„Nein, nein, sie wird sofort wieder da sein; sie hat mich gebeten, so lange bei Ihnen zu bleiben.“
„Oui, zu bleiben. Hm ... Also unser Andrei Petrowitsch ist verrückt geworden ... ‚wie plötzlich doch und unverhofft!‘ Ich hab’s ihm ja immer prophezeit, daß er damit enden werde. Mon ami, weißt du ...“ Er faßte mich plötzlich am Rock und zog mich näher zu sich.
„Der Wirt hier,“ flüsterte er, „der hat mir vorhin Photographien gebracht, ganz abscheuliche Photographien nackter Weiber in verschiedenen orientalischen Stellungen, und er hat sie mir durch ein Glas gezeigt. Ich, weißt du, ich nahm mich zusammen und sagte, ich fände sie sehr schön, aber hat man nicht auch zu jenem Unglücklichen gemeine Weiber gebracht, um ihn bequemer betrunken machen zu können? ...“
„Ach, Sie denken schon wieder an Herrn von Sohn![17] Aber ich bitte Sie, Fürst! Der Wirt ist ein Dummkopf und weiter nichts!“
„Ein Dummkopf und weiter nichts! C’est mon opinion! Mon ami,[124] wenn du kannst, so rette mich und bring mich fort von hier!“ bat er mich plötzlich mit flehend erhobenen Händen.