Er erhob sich und nahm seine Mütze.
„Und dann wirst du es tun?“
„Nein, selbstverständlich nicht.“
„Warum nicht?“
„Ja, schon allein deshalb nicht, weil du dann bis zum Ablauf der Berufungsfrist jeden Tag zu mir laufen wirst, wenn ich jetzt einwillige. Außerdem ist das Ganze doch barer Unsinn und nichts weiter. Wozu soll ich mir deinetwegen meine Karriere verpfuschen? Und wenn mich der Fürst auf einmal fragt: ‚Wer schickt Sie zu mir?‘ – ‚Dolgoruki.‘ – ‚Aber was hat Dolgoruki mit Werssiloff zu schaffen?‘ – Soll ich ihm dann deinen ganzen Stammbaum erklären, was? Er wird mir doch ins Gesicht lachen!“
„Dann schlag’ ihm in die Fratze!“
„Leicht gesagt!“
„Du wagst es nicht? Du bist doch so groß und warst der Stärkste auf dem Gymnasium.“
„Natürlich wage ich es nicht. Und der Fürst wird allein schon aus dem Grunde die Forderung nicht annehmen, weil man sich nur mit seinesgleichen schlägt.“
„Bitte, ich bin gleichfalls ein Gentleman, meiner Bildung nach, und ich habe Rechte, folglich bin ich seinesgleichen ... Im Gegenteil, eher könnte ich von ihm sagen, daß er unter mir steht.“